1. Name, Künstlername, Nickname im Forum
Christel Scheja, Kris, Arielen

2. Wann und wo wurdest du geboren?
Ich wurde am 19. April 1965 in Solingen geboren.

3. Wo wohnst du, und was ist dein sterblicher Beruf
Ich lebe wieder in Solingen und arbeite als kaufmännische Angestellte, wenn man mich lässt.

4. Vollendete Werke, mit Jahres- (und ggf. Verlags-) Angabe
Romane:
Jeanna, unveröffentlicht, 1989
Rabe und Schwert, unveröffentlicht, 1990-1993
Katzenspuren, Heyne Verlag, 1995
Das magische Erbe, Heyne Verlag, 1999
Aly & Cal - Der Schrei der Banshee (mit Uta "Freawyn" Hesse), unveröffentlicht, 2000/2001
Kurzgeschichten (Auszug) Die Diebe von Rashdul, in "Mond über Phexcaer", Fantasy Productions, 1990 & "Der Göttergleiche" Heyne Verlag, 1995 Ratte in "Von Menschen und Monstern", Heyn -Verlag 1999 Die unvollkommene Tänzerin in "Gassengeschichten", Heyne Verlag, 2000 Im Schatten großer Schlachten in "Welten voller Hoffnung", Bejot, 2002 Das Lied der Krähe in "Wellensang", Schreiblust, 2004 Gebranntmarkt & Die Wölfin von Dunwold in "Das Tor nach Ta-Meket", Feder und Schwert, 2005 Der Verfluchte von Tainsborough-Manor in "Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik: Der ewig dunkle Traum", Blitz, 2005 Die richtige Wahl in "Weltenweber", Lerato 2006 Die Stadt der Träume in "Die Jenseitsapotheke", EDFC e.V., 2006 Ein Traum von dunklen Schwingen in "Herrenreiter 2006", dead soft, 2006 Die Macht des Hohen Waldes in "Nachtwald", Lerato, 2007 Concerto Diavolae in "Satan GmbH & Co.KG", Lerato, 2007

5. Seit wann schreibst du?
Seit Ostern 1978

6. Warum schreibst du?
In erster Linie eigentlich, um die Geschichten zu schreiben, die ich selber gerne lesen würde. Was mich an der phantastischen Literatur überhaupt immer fasziniert hat, war die Möglichkeit, Ideen auszuspielen, neuartige oder andere Gesellschaftsformen/Weltengebilde zu erfinden, ohne an die Regeln der Realität gebunden zu sein. Mir machten die Gedankenspiele des "was wäre wenn" immer Spaß, vor allem in gesellschaftlicher Hinsicht. Stand auch bei mir anfangs die äußere Exotik) im Vordergrund, so tendiere ich inzwischen doch mehr dazu mehr auf die Stimmigkeit der Handlung und die Entwicklung der Charaktere zu achten. Außergewöhnliches mag ich nur, wenn es sich wirklich logisch und harmonisch in die Handlung einfügt.  Und zum Teil war das phantastische Genre für mich auch die Flucht aus einem ziemlich tristen Studenten- und Arbeitslosenalltag. Die Beschäftigung mit SF, Fantasy und Horror hat mir geholfen, die vielen langen und dunklen Tage zu überbrücken und vor allem meine Persönlichkeit und meine Kreativität in einem Maß weiter zu entwickeln, wie es mir mit einem Broterwerb nebenher wohl niemals gelungen wäre.

7. Wer soll deine Geschichten lesen, und warum?
So viele Leute wie möglich - einfach alle, die sich von den Charakteren entführen lassen wollen, mit ihnen leben und leiden möchten und für eine Weile aus dem Alltag entfliehen. Ich möchte die Leute unterhalten, entspannen, erfrischen - ohne irgendeinen Anspruch träumen lassen.

8. Weiß deine Umgebung, daß du Fantasy schreibst? Soll sie es wissen?
Zwar wissen das meine Eltern, meine Verwandten, Bekannten und Freunde, aber nur wenigen ist es wichtig. Die weitere Verwandschaft interessiert nur Haus, Auto und Karriere. Ich lasse mir es aber nicht nehmen, darauf hinzuweisen, was ich selbt geleistet habe, auch wenn es in ihren Augen nichts zählt.

9. Dürfen andere an deinen Geschichten herumkritteln? Zwingst du sie dazu?
Ich zwinge niemanden an meinen Geschichten herumzukritteln. Wer mag, der darf sich äußern, aber dann sollte es nicht persönlich werden oder vom Inhalt abweichen. Konstruktive Vorschläge nehme ich gerne an.

10. Hast du eine Muse, und wie verhält sie sich?
Meine Muse ist sehr flatterhaft. vielleicht weil ich zu sehr Muse für andere bin?

11. Brauchst du Rituale zum Schreiben?
Ja, ab und zu meinen Kopfhörer und ein paar CDs mit sinfonischer Filmmusik, um beim Schreiben abtauchen zu können.

12. Strebst du nach Reichtum und Ruhm?
Wer träumt nicht davon ein Erfolgsautor zu werden? Aber ich sehe es eher realistisch und bin mir auch der dunklen Seiten bewusst. Ein wenig Erfolg hätte ich aber schon gerne.

13. Welchen Preis bist du bereit zu zahlen?
Aber ich kenne auch den Preis, den Erwartungsdruck. Ich denke, der Preis, den ich dafür zahlen müsste ist meine Kreativität.

14. An wievielen Geschichten arbeitest du gleichzeitig?
Selten mehr als an zweien oder dreien.

15. Was ist das Beste, was du jemals geschrieben hast?
Das ist definitiv Talastan, weil da eine Menge meiner Ideen und Träume und auch von mir selbst drin steckt. Aber auch "Katzenspuren" und "Das magische Erbe" gehören in diese Liga.

16. Was ist das Schlechteste?
Meine Fan-Fiction zu "Elfquest", die zwischen 1985 und 1987 entstand.

17. Welche historische Epoche, welches Volk fasziniert dich besonders?
Frühe Kulturen zwischen Bronzezeit und Hellenismus, Das Frühe Mittelalter und die Renaissance.

18. Welcher Ort, an dem du noch niemals warst, inspiriert dich?
Schottland, Irland, Ägypten

19. Welcher Urlaubsort verpaßt dir die besten Ideen?
Meine nähere Umgebung. Ich verreise sehr selten

20. Welche Fremdsprache würdest du gerne beherrschen?
Japanisch, Arabisch aber auch Italienisch und Spanisch

21. Hast du Vorbilder als Autor?
Meine Vorbilder waren mal Marion Zimmer Bradley und Mercedes Lackey. Das sind sie aber nicht mehr. Heute habe ich eigentlich keinen bestimmten mehr.

22. Hast du Vorbilder als Mensch?
Leute, die ihr Leben geregelt kriegen und ihre Kreativität dabei bewahren...

23. Welcher deiner Charaktere hat die größte Macht über dich?
Daisha, ganz eindeutig Daisha reva Llon aus dem Talastan-Zyklus, die mir eigentlich diktiert, was sie gerne als nächstes machen möchte...

24. Kannst du in zwei (oder mehr) Welten gleichzeitig leben?
Was glaubt ihr, was ich gerade tue?

25. Was tust du bei einer Schreibblockade?
Abwarten, immer wieder versuchen und nichts erzwingen. Alles andere ist für mich sinnlos.

26. Werden dir jemals die Geschichten ausgehen?
Das weiß ich nicht. ich denke nicht.

27. Magst du das Gefühl, Gott zu sein?
Oh ja!