1. Name, Künstlername, Nickname im Forum
Claudia Mayer,ich habe keinen Künstlernamen, bin aber
abgesehen vom Tintenzirkel eigentlich überall als Hunkapi zu
finden, im Zirkel bin ich Rhiannon.
2. Wann und wo wurdest du geboren?
Am 3. Mai 1991 in Tübingen
3. Wo wohnst du, und was ist dein sterblicher Beruf
Ich wohne in Nürtingen, im Großraum Stuttgart und mein
momentaner Beruf ist Schülerin, ich strebe die Tierärztin
an.
4. Vollendete Werke, mit Jahres- (und ggf. Verlags-)
Angabe
Der Fluch Endas (2007)
Flavia Livia - Von Mogontiacum zu den Marsern (2009)
5. Seit wann schreibst du?
Etwa seit meinem 13. Lebensjahr, Fantasy, seit ich 15 bin
6. Warum schreibst du?
Öhm, warum esse und trinke ich? Schreiben ist sozusagen ein
Grundbedürfnis von mir, mir würde ja der Schädel
platzen, wenn ich all die Gesichten, die darin herumspuken nicht
aufschreibe.Und zugleich ist es ein Ventil für mich.
7. Wer soll deine Geschichten lesen, und warum?
Wer sie lesen möchte, um Freude daran zu haben.
8. Weiß deine Umgebung, daß du Fantasy schreibst?
Soll sie es wissen?
Ja, zwangsläufig. Man kann es schlecht geheimhalten, dass man
schreibt und dann erfährt jeder schnell, was man schreibt. Mir
ist es egal, ob jemand das weiß, oder nicht. Ich werde sicher
nicht jedem erzählen: "Hallo, ich schreibe Fantasy!" Aber ich
verkrieche mich auch nicht im stillen Kämmerlein, dass es ja
niemand erfährt.
9. Dürfen andere an deinen Geschichten herumkritteln?
Zwingst du sie dazu?
Ich zwinge niemanden dazu, aber ich freue mich natürlich
über konstruktive Kritik und manchmal frage ich auch nach, ob
eine Szene so rüberkam, wie ich das wollte. Aber ich stelle
mich nicht hin und ziehe den Leuten die Würmer aus der Nase.
10. Hast du eine Muse, und wie verhält sie sich?
Ja, das habe ich. Eine ausgesprochen launische Muse. Wenn ich
Stress habe, dann kann ich mich kaum vor Musenküssen retten,
aber wenn ich Zeit habe, kann es sein, dass sie Urlaub macht.
Obendrein reicht manchmal ein Störenfried und meine Muse
verlässt mich. Man hat's nicht leicht mit diesem
Völkchen.
11. Brauchst du Rituale zum Schreiben?
Ein bisschen Ungestörtheit, genug zu Trinken und die Zeit,
meine ungeteilte Aufmerksamkeit der Geschichte widmen zu
können. Wenn das Rituale sind, ja. Räucherstäbchen,
Drogen, Alkohol, oder noch Schlimmeres, nein. Wäre auch
kontraproduktiv, da ich häufig in der schule, oder sonstwo
schreibe. Schokolade und was zu Trinken, ist natürlich nicht
schlecht.
12. Strebst du nach Reichtum und Ruhm?
Ruhm vielleicht ein bisschen. Reichtum eigentlich nicht, es sollte
halt zum Leben reichen. Das soll jetzt aber nicht heißen,
dass ich mich dem Traum hingebe, eines Tages von meiner
Schriftstellerei leben zu können.
13. Welchen Preis bist du bereit zu zahlen?
Harte Arbeit und dem Unverständnis meiner Umgebung ausgesetzt
zu sein. Wenn es an meine Gesundheit, körperlich wie seelisch
geht, ist mir der Preis dann aber zu hoch.
14. An wievielen Geschichten arbeitest du gleichzeitig?
So vielen, wie Protagonisten gleichzeitig auf mich einreden
können, ohne, dass ich den Faden verliere. Es variiert von 2
bis 4., wobei eigentlich immer eine im Vordergrund steht und die
anderen halt nebenher laufen.
15. Was ist das Beste, was du jemals geschrieben hast?
Hmm, ich kann mich nicht genau entscheiden, welches meiner
aktuellen Projekte: "Lied des Nordwinds", oder "Licht am Ende der
Nacht" besser ist, also nehme ich einfach mal beide.
16. Was ist das Schlechteste?
Ein Teenager-Pferde-Roman, den ich mit 13 verbrochen habe.
17. Welche historische Epoche, welches Volk fasziniert dich
besonders?
Die Antike und die Pionierzeit, was die Epochen angeht. Bei den
Völkern sind es Wikinger, Römer und Kelten
18. Welcher Ort, an dem du noch niemals warst, inspiriert
dich?
Island, Wüstengebiete und Irland
19. Welcher Urlaubsort verpaßt dir die besten
Ideen?
Da ich außerhalb von Deutschland noch nie im Urlaub war, kann
ich diese Frage ganz schlecht beantworten, ich ziehe meine Ideen
häufig aus irgendwelchen Büchern.
20. Welche Fremdsprache würdest du gerne
beherrschen?
Gälisch (sowohl irisch, als auch schottisch), Isländisch
und Arabisch
21. Hast du Vorbilder als Autor?
Hmm, nicht direkt. Ich verehre J.R.R. Tolkien, aber ich möchte
ihn ebenso wenig kopieren, wie Marion Zimmer-Bradley, aber wenn ich
überhaupt ein Vorbild habe, dann die beiden.
22. Hast du Vorbilder als Mensch?
Eigentlich nicht. Es gibt viele Menschen, die ich zum Teil
bewundere, aber ich möchte eigentlich nicht unbedingt sein,
wie irgendjemand.
23. Welcher deiner Charaktere hat die größte Macht
über dich?
Hmm, schwer zu sagen. Sie haben alle eine gewisse Macht über
mich, sonst würde ich schließlich ihre Geschichten nicht
aufschreiben. Aber wenn ich mich unbedingt entscheiden muss, dann
sind es zwei ins ganz unterschiedlicher Richtung. Einmal Freonwen,
eine Amazone, die es geschafft hat, sich von der Nebenfigur, die
sie eigentlich war, zum Hauptcharakter des Romans aufzuschwingen.
Und FLavia Livia aus dem gleichnamigen Roman, in ihr steckt, glaube
ich, von allen Charakteren am Meisten von mir.
24. Kannst du in zwei (oder mehr) Welten gleichzeitig
leben?
Könnte ich das nicht, dürfte es mir schwerfallen, Fantasy
zu schreiben. Demnach kann ich das schon.
25. Was tust du bei einer Schreibblockade?
Rumjammern, mich ärgern, versuchen, die Blockade
niederzuschreiben, die Charaktere malen. Es gibt verschiedene
Möglichkeiten, je nachdem wie hartnäckig die Blockade ist
und warum ich eine Blockade habe.
26. Werden dir jemals die Geschichten ausgehen?
Ich kann es nicht glauben. So viele Geschichten wie noch in meinem
Kopf warten, bräuchte ich wahrscheinlich mehr als mein Leben,
um das alles zu schreiben.
27. Magst du das Gefühl, Gott zu sein?
Ich? Gott? Naja, ich bin Seelenklempner für meine Protas, ich
lasse sie manchmal leiden, oder hole sie aus dummen Situationen
raus. Aber ich bin höchstens Königin in ihren Welten,
für Gott reicht es nicht, dazu tanzen sie mir zu sehr auf der
Nase rum.