Freitag, 31. Oktober 2008
von Rhiannon
seufz Und schon habe ich Frust, noch ehe der November wirklich angefangen hat. Nicht nur, dass ich im November Klausuren habe, dass es nur so scheppert, jetzt ist mir auch in den Ferien die Zeit davongerannt. Eigentlich hatte ich ja vor, meinen Roman für den Rowohlt-Wettbewerb noch im Oktober fertig zu stellen, dass ich mich im November ganz Hjördis widmen kann. Aber vor den Ferien habe ich keine Zeit für gar nichts mehr gehabt und der Ferienjob hat mich mehr geschafft, als ich gedacht habe.
Ich schreibe ja jetzt schon wie eine Wilde (alleine heute Abend 5 Normseiten), aber mein Römerroman zieht und zieht sich. Ich will diesen Roman aber fertig stellen und der muss bis zum 30. NOVEMBER fertig sein. So ein Mist!
Die Chance, mein NaNo-Ziel zu schaffen, wird rapide kleiner!
Die Klausuren nehmen mir ganz schön Zeit weg und wenn die Schule wieder losgeht und der ganze Stress, dann wird auch meine Kreativität schrumpfen. Der NaNo an sich wäre wohl nicht das Problem, aber zwei Romane parallel, aua!
Das nervt einfach! Ich will noch mal eine Woche Ferien!
Jetzt hab ich aber eigentlich genug gejammert.
Aber jetzt geht’s mir auch besser, nachdem ich Frust abgelassen habe, na also, es passt ja!
Donnerstag, 30. Oktober 2008
von Monica
Die Überschrift sagt es eigentlich recht gut: fertig ist mein NaNoBuch 2007 nicht geworden. Nicht einmal ansatzweise, denn ich habe feststellen müssen, ohne Weltenbau geht es bei den Flüsternden Steinen leider nicht. Und für einen solchen weiteren Weltenbau fehlt es mir an etwas ganz Entscheidendem, nämlich der Zeit. Also liegen die Steine auf Eis, bis irgendwann bessere Zeiten kommen und ich solche wieder erübrigen kann.
Einwenig enttäuscht bin ich, aber ich war selbst schuld. Der Plot war letzendlich für den NaNo zu komplex angelegt, erforderte mehr Arbeit am Hintergrund als zuerst vermutet und hatte gerade im Mittelteil noch eklatante Löcher. In diesem Jahr wird es hoffentlich besser, mein Plot ist zumindest wunderbar anspruchslos und erfordert nicht einmal kleinere Recherchen.
Trotzdem kann ich als Fazit für mich ziehen: der NaNo hat mir einen sehr schreibintensiven Monat beschert, in dem ich mehr Text fabriziert habe, als im ganzen vorangegangenen Jahr. Und er hat mich auch wieder ans Schreiben gebracht, auch wenn ich im Februar eine Katastrope der größeren Art erleben mußte, als es meine Festplatte geschreddert hat - und fast alles an Textdaten, das dort gespeichert war. Zum Glück waren die Flüsternden Steine da schon auf den Laptop gewandert und waren gerettet. So kann ich irgendwann in die (noch) namenlose Welt Shems zurückkehren und ihre Geschichte fortführen.
Donnerstag, 30. Oktober 2008
von Mondstern
Das erste Mal, was soll ich dazu noch mehr sagen als, ich freu mich riesig dabei zu sein. Ich, das bin ich, Mondstern oder anders gesagt Yvonne Schreiner. Mein Geld verdiene ich als Kinder und Jugendpsychologin. Nebenbei mache ich gerade mein Hobby zum Nebenberuf und studiere Ur- und Frühgeschichte und Archäologie. Meine Freizeit verbringe ich damit alte Kostbarkeiten aus den heimischen Böden zu befördern. Und wenn ich nicht gerade durch unser Tal streife, hocke ich vor dem Bildschirm und schreibe. Ja, ich schreibe und das schon seit vielen vielen Jahren. Anfangs war es nichts Anderes als ein interessantes Hobby, doch mittlerweile träume ich davon mit der Schreiberei auch ein paar Brötchen zu verdienen und mich damit selbst zu verwirklichen. Ideen zu Romanen kommen mir neben meiner Arbeit oder dem Studium. Ich werde sozusagen sprichwörtlich von guten Plots bombardiert. Nach dem Besuch der Ausstellung “Land der Bibel” bin ich wieder Mal bombardiert worden. Die babylonsich sumerische Kutur hat mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich einfach nicht anders kann, als darüber zu schreiben. Somit ist “Babylon” der Arbeitstitel meiner ersten Arbeit für den Nano08. In meinem Roman dreht sich alles um das Enuma Elisch und die letzten Tage von Sumer. Eine junge Sklavin wird dabei eine wichtige Schlüsselrolle spielen und ihre Leidenschaft wird zum Schicksal einer ganzen Zivilisation. Ich bin schon sehr gespannt auf die Teilnahme, da es für mich, wie gesagt, das erste Mal ist. Ich fühle mich, obwohl ich 31 Jahre alt bin, wie eine blutjunge Anfängerin und alles um mich herum im Word Wide Web wirkt plötzlich so spannend und aufregend. Irgendwie fordert mich das geradezu heraus nicht schlapp zu machen. Drückt mir die Daumen!
Donnerstag, 30. Oktober 2008
von Maja
In diesem Jahr hat es einen unglaublichen Run auf den Nanowrimo gegeben. Nicht weniger als vierzig Forenmitglieder wagen den Kampf mit den fünfzigtausend Wörtern, und wieder wird der Tintenzirkel von einer repräsentativen Gruppe tapferer Blogger vertreten. Manche sind neu, manche waren schon im Vorjahr am Start.
Wieder haben wir die repräsentativste aller Mischungen, auch wenn uns in diesem Jahr leider die werdende Mutter fehlt - zumindest, was dieses Blog angeht. Schüler, Studenten, Berufstätige, jung und etwas weniger jung, Deutsche und Österreicher: Unser Blogteam ist so bunt wie der Tintenzirkel.
Noch sind alle guter Hoffnung, auch wenn die Hälfte der Leute wieder einmal behauptet, dieses Ziel sowieso nicht schaffen zu können, und die andere Hälfte glaubt, den Nano in drei Tagen absolvieren zu können: Am Ende des Monats werden wir sehen, was aus den Befürchtungen, Plänen und Ideen geworden ist, und aus den Büchern. Erst einmal wollen wir aber das Ist untersuchen: Und so stellen sich auch in diesem Jahr die tapferen Blogger, die Wilde Dreizehn des Tintenzirkels, mit ihren eigenen Worten vor.
"Aufmarsch der Autoren" vollständig lesen
Freitag, 10. Oktober 2008
von Judith
Man könnte sagen, mein erster NaNo sei völlig unspektakulär verlaufen. Bis auf zwei Tage, an denen ich für eine Prüfung lernen musste, schrieb ich jeden Tag brav mein Pensum oder auch ein paar hundert Wörter mehr, um mir einen Polster zu verschaffen. So hatte ich dann auch drei Tage vor Monatsende die geforderten 50.000 Wörter und musste mich erst mal auf all die Referate stürzen, die ich im Dezember zu halten hatte.
“Polarnacht” blieb also fast einen Monat lang komplett liegen. Danach fiel es mir schwer, wieder hineinzufinden. Mir fehlten nur noch drei Kapitel, aber mein Plot war zum Ende hin so löchrig wie ein Schweizerkäse. Außerdem war der Absturz von einem Monat intensiver Textarbeit zu einem Monat absoluter Schreibstille doch recht tief. Wie sollte ich wieder an die schreiberische Euphorie des Novembers anknüpfen?
Um ehrlich zu sein: Es gelang mir nicht. Ich schluderte ein liebloses Ende hin, das ich dann mehrmals komplett umschrieb - dennoch ist es bis jetzt nur eine Notlösung. Das ist schade, da ich den Roman mag und auch finde, dass er - bis auf das Ende - gar nicht mal so schlecht geworden ist.
Nun, aus Fehlern wird man klug, daher habe ich in den letzten Tagen intensiv über das Ende meines diesjährigen NaNo-Romans nachgedacht, damit mir so etwas nicht wieder passiert. Ob es etwas bringt, sei dahingestellt.
Eine zusätzliche Herausforderung in diesem Jahr wird dafür sorgen, dass mir im November sicher nicht langweilig wird: Ich muss nämlich umsiedeln. Mal sehen, ob ich trotzdem tagtäglich mein Pensum schaffe oder ob ich dann in der letzten Woche wie eine Wahnsinnige 25.000 Wörter schreiben muss.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
von Elena
Der NaNo 2007 ist nun schon fast ein Jahr her, und es ist damit an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Nachdem ich aus verschiedenen Gründen am Ende wieder hinterher hinkte und die restlichen 8.500 Wörter in acht Stunden geschrieben habe (die Heldentat darf ja nicht unerwähnt bleiben), hatte ich es also geschafft.
Das Resultat war eine komplette Katastrophe. Eine so komplette, dass ich danach vier Monate lang nichts mehr geschrieben habe und dass der Roman bis heute unvollendet ist. Es ist mein erster, einziger unvollendeter, und manchmal gehe das Ende im Kopf durch und denkte mir: Verdammt! So ein schönes Ende, wieso gibt es davor nichts Schönes? Kurz gesagt, “no plot” kann doch zu einem Problem werden, und auch wenn ich einige Ideen aus dem Kuddelmuddel der Ruinen gezogen habe, sind es nicht genug, um daraus eine vollständige Geschichte zu backen.
Oder: Ich habe es versaut, und dieses Jahr wird alles anders, weil …
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