Sonntag, 30. November 2008
von Rhiannon
Trotz allem, was bisher schief ging, trotz meines Hinterherhängens und der Nullrunden habe ich es fast geschafft! Ich habe gestern gute 5000 Wörter in den Pc gehämmert und heute brauche ich noch runde 4000 und dann habe ich die 50k geknackt. Aber selbst wenn ich heute, am letzten NaNo-Tag kapitulieren müssen sollte, (Was hoffentlich nicht geschehen wird) war der Nano für mich ein durchschlagender Erfolg. Über 150 Seiten in einem Monat habe ich noch nie geschrieben, zumal ich gerade Schreiben, andere Hobbies, Freunde, Schule und die Fahrschule unter einen Hut kriegen muss und an vielen Tagen zum Schreiben einfach zu platt war.
Da ich jetzt nochmal wirklich ranklotzen muss und den Rest des Nachmittags keine Zeit haben werde, sage ich hier schon mal danke an alle: Danke an Judith, das Battle mit ihr hat mich über den Hänger am Monatsanfang hinweggeschubst, Danke an den Tintenzirkel, der es mir überhaupt erst ermöglicht hat, am NaNoWriMo teilzunehmen, weil ich dort erst erfuhr, dass es so etwas gibt und Danke an alle, die die Naniten angefeurt haben!
Samstag, 29. November 2008
von Grey
Ruhig ist es geworden um das Blogger-Team des Tintenzirkels. Dabei passiert doch gerade im Moment so viel. Einer nach der anderen preschen wir über die Ziellinie, so schnell hintereinander, dass ich schon ganz den Überblick verloren habe.
Ich habe den starken Verdacht, dass das miteinander korreliert. Man brüllt und knuddelt im internen Naniten-Forum - dabei haben wir es doch verdient, unseren berechtigten Stolz in alle Weiten des Internets hinauszublöken!
LEUTE! WIR SIND TOLL! ALLE!
Und zwar wirklich alle. Nicht nur die, die jetzt schon fertig sind oder bis morgen abend fertig werden. Es hat neben der tatsächlichen Wortzahl ja so viele andere Erfolge gegeben, die Respekt verdienen. Oder die, die ehrlich und mutig genug waren, aufzuhören, als sie gemerkt haben, sie packen es nicht - ihr habt meine tiefste Ehrfurcht.
Und ich hab mich sehr gut aufgehoben gefühlt unter all den anderen Naniten. Es war ein schöner November. Total.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle noch mal an Ary, die auf den letzten Metern am letzten Sonntag die ganze Zeit vorne war, und ohne die ich am Sonntag auch sicher noch nicht fertig geworden wäre. Danke danke danke! knuddel
Heute hab ich nach ziemlich genau 53.000 Wörtern den zweiten Teil meines Romans angefangen und mache damit im TiNo weiter. Ich möchte, dass das Pensumschreiben für mich eine Routine wird. Ich hab so viel gelernt in den letzten Wochen. Und allein dafür hat es sich schon gelohnt. Jawoll.
Mittwoch, 19. November 2008
von Lavendel
Langsam aber stetig geht es voran. Auf meinem NaNo-Sheet stehen nur noch drei rote Felder, und das Pensum, das ich schreiben müsste um bis zum 30. fertig zu werden, ist auf unter 500 Wörter gesunken. Es ist nicht so, als wäre mein Roman in 5000 Wörtern fertig. Ich schätze, ich habe die Hälfe geschafft. Aber ich habe in so kurzer Zeit mehr geschrieben, als ich sonst in einem halben Jahr schaffe.
Ich bin konsequent an meinem Projekt dran geblieben, und es ist mir nicht mal schwer gefallen, mein tägliches Pensum zu absolvieren, obwohl ich 1667 Wörter pro Tag vorher sehr viel fand und immer noch sehr viel finde.
Auch wenn ich noch nicht ganz bei 50.000 bin, ich habe was gelernt. Kontinuität macht unheimlich viel aus. Selbst wenn ich keine 1667 Wörter pro Tag schreibe, sondern vielleicht nur 500 oder 700, dann bin ich in ein paar Monaten mit der Rohfassung eines Romans fertig, anstatt Jahre daran rumzubasteln. Bisher war der NaNo ein durchweg positives Erlebnis für mich. Kein Frust, keine Hänger, keine Verzweiflung. Einfach nur die Erkenntnis, dass ich über 5.000 Wörter am Tag schreiben kann und nicht unter 1.000 bleibe, selbst wenn ich kaum Zeit habe. Ich bin völlig überrascht von mir selbst. Wenn ich die 50.000 geschafft habe, werde ich auch verkünden, dass ich stolz auch mich bin.
Mittwoch, 19. November 2008
von Nagi
Mein Plot ist weg. Irgendwie verloren gegangen.
Mein Prota ist falsch abgebogen, seitdem ist er ein Verräter, eine alte Freundin will ihn töten, es gibt Drama und Spannung und Actionszenen … Alles das, was meiner Idee vorher gefehlt hat. Vorher ist es nur so dahin gedümpelt. Irgendwie nett, aber irgendwie auch total öde. Zum Sich-Durchlesen. Und zum Schreiben.
Aber jetzt mag ich meine Geschichte nicht nur, ich finde sie klasse. Das erste Mal in meiner Geschichte als Schreiberling habe ich mehr als 100 Normseiten zu einer Geschichte verfasst. Oder, egal ob das jetzt peinlich klingt, mehr 30.000 Wörter in einem Monat geschrieben.
Oder einen meiner Charaktere umgebracht. Und was mich irgendwie entsetzt, ich freue mich darauf. Es wird die erste Sterbeszene, und ich denke, ich werde mir einen ganzen NaNo-Abend dafür vornehmen. Und mindestens ein doppeltes Pensum. Dieser Tod soll gefälligst anständig über die Bühne gebracht werden. Haj.
Außerdem habe ich Bauchkribbeln, was aber daran liegen könnte, dass ich abend ständig, entgegen meiner Tee-Gewohnheiten, Kaffee in mich reinschütte. Und zum Schoko essen hab ich nebenbei keine Zeit.
Das einzige Problem, dass ich im Moment habe, ist, dass ich fasle. Ich habe ungefähr ein Drittel meines Romans, und ich bin bei 30k. Das ist … seltsam. Irgendwie. Okay, genau genommen gibt es noch ein Problem - ja, ich blogge gern, aber ich habe das Gefühl, meine Beiträge sind irgendwie wirr. Deshalb ein “Tut mir Leid” an dieser Stelle. Aber ich hoffe, sie gefallen euch trotzdem. Oder ihr habt zumindest was zu lachen.
Und jetzt noch was, bevor ich noch mal ne halbe Stunde tippe: Auch wenn KNK nicht das Wahre ist - Ich freue mich für das D. Weil es sich nicht überfordert hat, und weil es, da bin ich ganz sicher, trotzdem weiterschreiben wird.
Duana - ich bin stolz auf dich!
Mittwoch, 19. November 2008
von Kerimaya
Ich hänge 10.000 Wörter zurück. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: 10.000. Zehntausend. Und ich habe noch genau acht Tage um diese 10.000 Worte aufzuholen UND die restlichen 20.000 (whoah, eine noch größere Zahl!) hinterherzuschieben. Jup, ich habe drei Tage weniger Zeit zum schreiben, da ich mir für das Wochenende um meinen Geburtstag herum eine Fahrt nach Coburg gönne, um dort mit Freunden mein nächstes Lebensjahr zu begiessen.
Diese Aussicht hat mich bis vorgestern noch zweifeln lassen, ob ich den Nano in diesem Jahr wirklich zu ende bringe.
Dann bekam ich eine Deadline für einen Schreibauftrag rein, die an diesem Donnerstag ausläuft. Gestern erreichte mich zusätzlich das lektorierte Manuskript meiner Verlegerin, was bis Montag bearbeitet sein will. Von Uni und dem Quentchen sozialem Leben, das ich mein eigen nenne ganz zu schweigen. Und plötzlich war jeder Gedanke an Aufgabe wie weggeblasen. Der November hatte mich an genau der Stelle gepackt, die mich als einzige noch motivieren konnte: meinem Stolz.
Dieser Berg an Schreiberei ist zu groß? Von wegen! Nano kann mich mal…ganz doll lieb haben. Die 50.000 werden geknackt werden!
Dienstag, 18. November 2008
von Rhiannon
Wahaaaa! Ich habe die 25.000er-Marke geknackt! Und jetzt bin ich mit meinen Wikingern bereits im Epilog. Irgendwie hat’s bei der wortkargen Hjördis nur zu einem Kurzroman gereicht, aber gut. In meinem Kopf wartet bereits wer anders sehnsüchtig darauf, dass ich dessen Geschichte erzähle und das werde ich dann noch tun, um die Wörter zu schaffen, denn Hjördis werden nicht mehr als 26.000 Wörter, daher muss ich für die 50k noch was dranhängen. Aber ich muss sagen:
Das erste NaNo-Ziel 1ROMAN IN 1MONAT ist geschafft, Hjördis ist so gut wie fertig. Und das ist für mich schon ein unheimlicher Erfolg, ich habe noch nie soo viel geschrieben, wie diesen November. Und 80 Seiten in einem Monat sind schon allerhand! Ich bin begeistert, zu welcher Leistung ich trotz des Schulstress fähig bin, wenn ich eine Deadline habe. Ich glaube, ich brauche so utopische Ziele, um mein Maximum rauszuholen!
Also an alle,d ie dieses Jahr nicht dabei waren! Versucht es nächstes Jahr! Es bringt wirklich was!
Dienstag, 18. November 2008
von Elena
Nun gut, ich hatte meinen Sieg ja eigentlich für den 5.11. angekündigt, aber wenn sich meine sonstigen Verhältnisse anschaut, bin ich trotzdem noch ganz gut dabei. Also wurde es der 17.11., wenigstens in der Uhrzeit konnte ich die “Kurz-vor-knapp”-Tradition halten, um 23:50 Uhr habe ich das 50.065ste Wort (oder so) eingetippt und dann noch eine Viertelstunde gebraucht, um das ganze auf meinen USB-Stick zu retten.
Ein kurzes Resümee (schreibt man das heutzutage wirklich so?) in Zahlen: 17 Tage, 50.065 Wörter, 85 Seiten und viele Nerven.
"Fertig" vollständig lesen
Sonntag, 16. November 2008
von Aryana
Natürlich ist dieser Name bisher nur ein Platzhalter, da er schon so oft und so anders belegt wurde. Aber da mir bisher nichts besseres für die Jungs eingefallen ist, nenne sie sie jetzt erst mal Alfar.
Und das alles nur deswegen, weil mir heute Nachmittag - plopp - eine Art magische Evolutionstheorie für die intelligenten Rassen meiner Inselreiche eingefallen ist. Netterweise hat diese Idee gleich über 4000 Wörter mitgebracht. Sehr zuvorkommend.
Aber zurück zur Evolutionstheorie. Nein, jetzt kommt keine Biostunde.
Am Anfang waren die Allerersten. Sie waren Elementarwesen, Feuerwesen, Wasserwesen, Luftwesen (Jiandro gehört zu diesem Verein) und Erdwesen. Wesen voller Magie, eins mit der Natur. Und dann waren da noch die Götter, im Grunde genommen Antagonisten, aber da auch sie Einklang mit der Natur wollten, auch wieder keine Gegner, sondern Gleichgesinnte, wenn auch mit anderem Ziel. Götter wollen gebraucht werden. Götter wollen Diener - also sorgen sie dafür, dass sie gebraucht werden und schaffen aus den freien Elementarwesen intelligente Rassen - die Alfar. Für jedes Element eine Gruppe. Und aus den Alfar entwickelten sich dann die Menschen - da hatte der fünfte Gott, der Herr des Chaos, seine schwarzen Pfoten im Spiel. Nicht, das dass irgendwer außer mir wüsste. Aryon ist kurz davor, es herauszubekommen, aber ich werde ihn noch ein bisschen zappeln lassen.
Und das alles kam mir nur deswegen in den Kopf gekrochen, weil mein lieber kleiner Aryon ein Buch lesen musste. Ein Buch, aus dem auch noch jemand das Vor-und das Nachwort geklaut hat. Und der Name des Autoren ist vom Einband auch weggelöscht. Wer das wohl war?
Montag, 10. November 2008
von Steffi
Irgendwie schreibe ich Phantastik ohne…Phantastisches. Okay, es gibt Geister. Und dubioses dämonenähnliches Zeugs. Und irgendwelche Figuren, die in einem “normalen” Fantasysetting vermutlich Elben wären oder der Magierkaste angehören würden, die aber irgendwie nicht so ganz in meine so-weit-wie-möglich-historisch-korrekte Welt passen. Liegt möglicherweise daran, dass es umfunktionierte Engel sind. Aber Drachen passen so schlecht in die engen Stollen. Vor allem, weil ich keine Drachen mag…
Wie dem auch sei…wenn Neil Gaiman es doch schafft, die reale Welt so wunderschön und phantastisch sein zu lassen, warum kann ich das nicht? Warum habe ich nicht nur ein klitzkleines Bisschen von der Vorstellungskraft dieses Mannes?
Und überhaupt könnte mein Buch nicht langweiliger sein. 11.000 Wörter BLAH.
Aber noch gebe ich nicht auf.
Montag, 10. November 2008
von Judith
Mit den Wörtern im grünen Bereich und dennoch nicht ganz zufrieden - kommt mir das nicht bekannt vor? Ein Blick auf meine Blogeinträge vom letzten Jahr zeigt mir: Ja, tatsächlich, das gleiche Problem hatte ich 2007 nach der ersten NaNo-Woche. Vielleicht ist das eine Art Wendepunkt: Die erste Begeisterung und Euphorie ist vorüber, man hat schon eine Woche lang für den NaNo zurückgesteckt und sich manches Mal an die Tastatur geprügelt und hat noch 3 lange Wochen vor sich. Da kann einem schon mal kurzfristig die Puste ausgehen. Alles ganz normal…
Mehr beunruhigt hat mich die Tatsache, dass ich meinen Roman bisher grottenschlecht finde. Gut, nun bin ich immer sehr selbstkritisch, aber gerade “Polarnacht” mag ich sehr und so war das doch schon beim Schreiben, oder? Nein, ein weiterer Blick auf die Vorjahreseinträge verrät mir: Ich mochte den Roman streckenweise nicht und hatte auch ab und zu keine Lust, weiterzuschreiben.
Jetzt lebt die Hoffnung wieder: Selbst, wenn ich meinen Roman im Moment schlecht finde und die Lust am Weiterschreiben sich in Grenzen hält, kann dabei immer noch ein passabler Text rauskommen. Letztes Jahr war’s ja auch nicht anders.
Und wo stecke ich nun diesen Eintrag hin, der zwischen Frust und Fluss schwebt? Um einfach mal optimistisch zu denken, entscheide ich mich für zweiteres. Immerhin BIN ich ja im Schreibfluss - ich bin im grünen Bereich und hab am Wochenende an die 5.000 Wörter geschrieben. Das kann man doch nun wirklich nicht als “Frust” bezeichnen.