Samstag, 31. Oktober 2009
von Aryana
Wir schreiben das Jahr 2009. Es ist Oktober. Noch. Die Zeiger kriechen und die Zeit schneckt gemächlich Richtung November voran. Richtung NaNoWriMo.
In der Vorbereitung kam mir die Wahnsinnsidee zu einem Mitternachtsbattle zum Einstieg in den Schreibwahn. Und jetzt sieht es so aus, als würde genau die, die so laut nach diesem Battle gerufen hat, eine von denen sein, die ihn nicht mitmacht. Ich bin nämlich wirklich, ernsthaft, grauenhaft müde und höre auf allen vorhandenen Ohren mein Bett schreien. Vermutlich ist meine gerade halbwegs auskurierte Mandelentzündung Schuld daran, das ich jetzt schon in den Seilen hänge. Trotzdem, aufgeben ist was für Weicheier - ich beiß mich durch. Und wenn das einzige, was ich heute um Mitternacht tue, ist, ein neues Textdokument mit meinem Romantitel und dem Wort “Prolog” in die Tasten zu hauen und abzuspeichern, dann kann ich immerhin mit Fug und Recht behaupten, ich hätte um Mitternacht begonnen, meinen NaNo-Roman zu schreiben.
gähn
Ich geh dann mal nen Pott Kaffee aufsetzen.
Samstag, 31. Oktober 2009
von Rhiannon
Nun geht es morgen also los. Für einige, besonders eifrige und nichtmüde Schreiberlinge dieses erlauchten Zirkels auch schon heute Nacht Punkt 0.00 Uhr. Ich werde heute nicht allzu spät ins Bett gehen und Morgen dann in aller Frische loslegen, hoffe ich zumindest.
Vorbereitet bin ich, so gut man bei mir unorganisiertem Mensch von Vorbereitung sprechen kann. Ich weiß, was ich schreiben will und das reicht eigentlich auch schon, denn ich gehöre zu diesen unmöglichen, niemals plottenden Schreiberlingen. Ich habe bisher einmal geplottet und prompt hat sich alles selbstständig gemacht. Dieses Jahr bin ich mit einem historischen Roman am Start und habe die Grundzüge im Kopf, das langt. Überraschende Plotwendungen stören mich weniger, ich bin die Dinger gewohnt, seit mein letztes größeres Projekt dauernd die Richtung wechselt. Ich muss eher aufpassen, dass ich nicht historischen Mist mache.
Egal, ich freue mich auf den NaNo und hoffe einfach, ihn auch dieses Jahr zu schaffen. Jetzt hoffe ich nur noch auf einen Battle-Gegner und möglichst wenig Blah.
Naja, Tee habe ich gehortet, Knabberzeug muss ich noch horten. Und dann muss ich noch die erste Woche überstehen, die zwei der schlimmsten Klausuren für den November bringt, aber dann hält mich anschließend schon kein schlechtes Gewissen mehr vom Schreiben ab.
Meinen Mitbloggern, ebenso wie den hier lesenden Naniten wünsche ich einen ertragreichen NaNo!
Samstag, 31. Oktober 2009
von Rune
Endlich ist es soweit. Noch wenige Stunden trennen uns vom diesjährigen NaNo. In meinem Heimatblog gibt es seit Tagen kein anderes Thema mehr und auch hier im Tintenzirkel freue ich mich jetzt auf die schreibintensivste Zeit des Jahres und auf das Bloggen mit den anderen Tintenzirklern.
Es ist alles da. Der Kühlschrank ist gefüllt, der Plot in Form von Post-Its hängt an der Wohnzimmertür, Stift und Block liegen immer griffbereit. Mann und Kinder nehmen meine Vorfreude noch gelassen hin, bisher mussten sie wegen des NaNo nie besonders viel zurückstecken und ich hoffe, daß das auch in diesem Jahr wieder recht locker für sie von statten geht.
Auf dem Notebook liegt die Manuskriptdatei bereit, passende Musik liegt als Playlist auf der Festplatte. Eigentlich kanns jetzt losgehen. Die letzten Stunden bis zum Startschuss scheinen nun die längsten zu werden.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
von Maja
Auf ein Neues! Die Tage werden kürzer, die Bäume kahler, der Himmel grauer und die Autoren emsiger: Genau, der November steht vor der Tür, und mit ihm kommt das große Schreibspektakel, die literarische Massenhysterie, das Dreißig-Tage-Rennen um Ruhm, Ehre und nicht weniger als 50.000 Wörter - der Nationnal Novel Writing Month eben.
In diesem Jahr begeht der Tintenzirkel zum vierten Mal den Nanowrimo, zum dritten Mal mit Blogbegleitung. Was 2006 mit vier Teilnehmern und zwei Siegern begann, wurde von Jahr zu Jahr ein größeres Ereignis, mit nicht weniger als vierzig Teilnehmern im Jahr 2008. Dieses Jahr sind es wieder ein paar weniger - nur noch gut dreißig Mutige gehen in diesem Jahr an den Start. Das ist nicht schlimm - letztes Jahr waren es doch vielleicht ein paar Teilnehmer zuviel, wenn man an die kuschelige Stimmumg von 2007 zurückdenkt.
Elf Autoren werden für den Tintenzirkel bloggen, und wieder ist der Querschnitt bunt und statistisch gut gemischt - nur, daß wir in diesem Jahr kein Kind erwarten, aber das wird man uns hoffentlich nachsehen. Viele aus vergangenen Jahren bekannte Gesichter sind dabei; die Jüngsten nicht mehr ganz so jung, die Ältesten noch ein weniger älter, manche skeptisch, andere optimistisch, aber alle voll Wagemut: So stellt sich die Tintenzirkel-Elf auch in diesem Jahr wieder mit ihren eigenen Worten vor.
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