Jetzt hat es also angefangen, das neue Jahr, das Jahr des Tintenzirkels, und mit ihm der angekündigte Schreibwahn der T12er. Der Ironman (und woman) des Schreibens. Unter den Ganz Harten zähle ich mich mit meinem Jahresziel von 250.000 Wörtern zu den nicht ganz so Harten. Der Monatsdurchschnitt für dieses Jahresziel liegt bei knapp über 20.000 Wörtern, das ist noch nicht einmal ein halbes NaNo-Pensum. Ich denke trotzdem, dass mir der T12 etwas bringen wird, nämlich Kontinuität in meine Schreibarbeit. Was bringt es mir, wenn ich einmal im Jahr, im November nämlich, komplett aufdrehe und über 50.000 Wörter im Monat reiße und danach vollkommen ausgepowert und kreativitätsmäßig leergelutscht bin, weil ich es einfach nicht gewöhnt bin, jeden Tag etwas Zeit, Herzblut und Hirnschmalz in meine Geschichten zu investieren?
Nein, da muss mehr Regelmäßigkeit her, da muss ein tägliches Schreibpensum her und ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, dass ich jeden Tag mindestens 500 Wörter schreibe und mich zu freuen, wenn es mehr wird. Da muss wieder ein Schreibfluss her, eine Art kreativer und produktiver Dauerzustand.
Geplant sind:
- ein Kurzroman für eine Ausschreibung (Januarpensum, muss im Januar noch raus)
- Fertigstellen des letzten NaNo-Projektes
- Umschreiben und fertigstellen einiger älterer Sachen und
- ein Schwung Kurzgeschichten bzw. kürzerer Geschichten für Ausschreibungen, um endlich mal einen Grundstock in der Schublade zu haben, in der Hoffnung, das dieses Jahr Ausschreibungen kommen, zu denen das eine oder andere passt, was ich hier noch auf Halde liegen habe oder spätestens in zwei bis drei Monaten auf Halde liegen haben werde.
Für mich hat es gut angefangen, der Plot steht, die Charaktere sind gefügig und die Wörter fließen. Noch. Möge es so bleiben.
Allen meinen Mitstreitern ein gelingendes und erfolgreiches, kreatives Schreibjahr 2010!