Ich entschuldige mich zunächst mal für den Slang im Titel, aber ich habe kein Wort um diesen NaNo besser auszudrücken. Ich stehe am Ende dieses Monats mit über 40 Überstunden im Job und 20k noch zu schreibenden Wörtern da. Und den T12 noch zu gewinnen, kann ich nach dieser mageren NaNo-Ausbeute eigentlich auch knicken.
Frustrieren tut mich das schon. Ich wollte dieses Jahr wirklich zu viel. Aber wer konnte das ahnen und ich habe es immerhin versucht! Ich schreibe jetzt einfach heute so viel, wie bis Mitternacht noch geht und schüttle diese Niederlage dann ab. Wenn ein Verliererbanner kommt, dann kommt es, dann trage ich es und stehe dazu.
Aber ich weiß jetzt schon, dass ich mich 2011 wieder mit diesem Wahnsinn befassen werde. Es ging im Januar und Februar zu gut. März und April hat mir das Abitur gefressen. Mai ging wieder, Juni und Juli war Sommerloch, August war ich nicht da und ab September haben mich persönliche Fehlschläge, Frust und Stress heftig zurückgeworfen, aber ich habe immerhin bis jetzt durchgehalten und noch nicht aufgehört zu schreiben! Immerhin das!
Und ich kann momentan zwar kaum schreiben, aber meine Muse ist wenigstens wach.
Sie textet mich zwar meistens dann zu, wenn ich nicht am Computer sitze, aber langsam bin ich das gewohnt.
Ja, diese Niederlage ärgert mich, zumal es anfangs noch ganz gut aussah, aber wer konnte auch ahnen, dass ich in den letzten beiden Novemberwochen zusammen etwa 60 Stunden, eher mehr, gekellnert habe. Ja und es dürfte bekannt sein, dass Kellnern bei einer Zeitarbeitsfirma nicht gerade dazu führt, dass man geregelte Arbeitszeiten und einen gesunden Schlafrhythmus hat.
Es war immerhin eine wertvolle Erfahrung und die Geschichte, die der NaNo hervorgebracht hat, ist bereits gelobt worden, es gibt also auch noch ein paar Sterne am Nachthimmel.