Eigentlich mag ich den November nicht, denn für mich beginnt damit nicht nur die (Vor-)Weihnachtszeit mit viel Stress im Job, sonder auch die Zeit, in der ich die Sonne kaum noch sehe. Wenn ich zur Arbeit fahre, dann ist es noch fast dunkel; wenn ich wieder den Heimweg antrete, dann nur mit eingeschaltetem Fahrradlicht. Sonnenlicht ist nachweislich förderlich was die Motivation angeht, also warum zur Hölle findet der NaNoWriMo ausgerechnet im November statt?
Klar, dafür scheint die Sonne jetzt südlich des Äquators länger, aber davon habe ich nichts!
Ich hab wirklich keinen blassen Schimmer, wie ich jemals die 50.000 Wörter packen soll, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen. Die Familie ist informiert, der Freund fast verstoßen, der Videorekorder programmiert, alle wichtigen Bücher ausgelesen, die neue Konsole sicherheitshalber noch nicht ausgepackt. Also was könnt jetzt noch schief gehen?
Hm, gute Frage …
Noch ist nicht Donnerstag und so wirklich weiß ich wohl noch nicht, aus was genau ich mich da eingelassen habe. Schade, bei uns in Niedersachsen ist der erste November kein Feiertag, dann könnte ich etwas entspannter starten. So bleibt mir nur die Hoffnung, dass nicht alles so heiß gegessen wird, wie es man es kocht und mir die Göttin der Buchstabensuppe hold ist.
Angst habe ich trotzdem …