So, hier kommt mal eine kleine Szene, dir mir Spaß gemacht hat, sie zu schreiben. Natürlich noch ein bisschen holperig, aber die große Überarbeitung kommt ja auch erst nach dem NaNo…
Viel Spaß!
„Wenn ihr mir ins Wasser kotzt, dann könnt ihr was erleben!“
Bardorar hob drohend einen Finger in Richtung des Magiers, bevor er sich daran machte, die glühend heißen Steine mit einem Eisen aus der Glut zu fischen und in das mit klarem Wasser gefüllte Becken zu bugsieren. Zischend und brodelnd sanken sie hinab auf den Boden der Wanne, die eigentlich nur eine künstlich vertiefte Senke im Boden war. Kurze Zeit später dampfte das Wasser und füllte den Raum mit einem wohltuenden Nebel.
„Kein Angst, ich bin jetzt leer.“ Der Magier wischte sich einen letzten Speichelfaden vom Kinn. Badorar hatte nicht gedacht, dass er hätte noch schlimmer aussehen können als an dem Tag, da er ihn unter dem Geröllhaufen hervor gezogen hatte. Nun war er sich dessen nicht mehr so sicher …
„Zeiht euch aus, die Klamotten werde ich gleich verbrennen.“
Gehorsam legte der Mann seine Kleidung ab und Bardorar half ihm, die letzten Verbände abzuwickeln. Erstaunt blickte der Magier an sich herab, als er nackt vor dem Zwerg stand.
Badorar hatte keine Ahnung, wie der Mann vor dem Unglück unten im Berg ausgesehen hatte, aber in zwanzig Jahren konnte sich viel verändern, erst recht an einem Menschen.
„Wo .. wo kommen all die Haare her?“ Der Magier zog an seinen Brusthaaren und den Haaren, die auf seinen Schultern sprossen.
„Pah, das nennt ihr Haare? Da hatte meine Mutter ja mehr an den Beinen als ihr auf eurem gesamten Leib!“ Badorar begann nun ebenfalls, seine Kleidung abzulegen. „Auf der anderen Seite wäre ich froh, wenigstens einen kleinen Teil eures Pelzes mein Eigen nennen zu dürfen.“
Der Zwerg, nun genau so nackt wie der Magier, hatte nicht ein Haar am Körper, was eine wahre Schande für jemanden seiner Art war.
„Na, immerhin hab ich in einer anderen Beziehung mehr als ihr. Da kann ich mich wohl glücklich schätzen“, meinte Bardorar, als er den nackten Magier genauer betrachtet hatte.