Direkt aus unserem Schreibtischstudio begrüßen wir Sie heute zu einer neuen spannenden Episode unserer Berichterstattungsreihe: Der NaNoWriMo.
Heute haben sich zwei besondere Gäste angekündigt: Herr Antagonist and Herr BösesEnde.
Das Interview führt heute unsere charmante Talkleiterin Fräulein Federhalter.
Frl.F: Ein zurückhaltendes Willkommen unseren beiden heutigen Gästen.
Hr.A. : Danke, vielen Dank. Das reicht schon, mehr ist nicht nötig. lächelt schmal
Hr.BE.: Jaja, schon gut. Es reicht. Wir werden ja sehen, wohin das alles führt…
Frl.F.: Nun, Hr.A., wenn ich mich zuerst an Sie wenden darf. Wie kann es sein, daß Sie und Ihr Begleiter sich heute bereits eingefunden haben. Wenn wir doch einen Blick auf den aktuellen Plotstand werfen wollen: Ja genau, noch befindet sich unsere Heldin in ihrem Heimatdorf und wenn ich das richtig sehe, ja, exakt, der Fluch ist noch nicht ausgesprochen. Herr A. denken Sie nicht, daß Ihr auftreten jetzt noch etwas verfrüht ist?
Hr.A.: Ach, Frl.F., nicht wirklich. Sie kennen das doch sicher. Man sollte sich immer rechtzeitig auf den Weg machen, wenn man mit seinen Plänen ans Ziel kommen will und ich habe die Absicht- unterbricht sich und hüstelt nun, meine Absicht kann ich natürlich hier noch nicht offenlegen, doch ich kann soviel verraten: meine Pläne hängen eng mit dem Fluch zusammen, den die junge Dame mit sich herumtragen wird.
Frl.F.: Aber das ist es ja gerade, über das ich mich wundern muß. Wie kann es sein, daß Sie bereits von dem Fluch erfahren haben, wenn er doch noch nicht ausgesprochen ist?
Hr.A.: Kichert also wirklich, Frl.F., soll ich etwa meine Berufsgeheimnisse ausplaudern? Aber wenn Sie es wissen wollen, ich habe da einen Vetter dritten Grades, Herr Plotwendung heißt er und er hat mir bei einem Kaffeeklatsch letzte Woche davon erzählt. Man muß ja schließlich im Geschäft bleiben können. Beinahe wäre diese Geschichte hier ohne mich abgelaufen, das kann ich nicht gutheißen. Irgendwie muß ich ja auch über die Runden kommen.
Frl.F.: Hm, nun, vielleicht haben Sie recht. Aber trotzdem, dieses arme Ding sollte nicht noch mehr Mißgeschicke in ihrem Leben erfahren müssen. Denn schließlich hatte sich vor Ihnen ja bereits Hr.BösesEnde angemeldet und sein Eingreifen angekündigt. Wendet sich Hr.BösesEnde zu
Hr.BE: Ja, gut, ich geb es zu. Ich werde da sein und der ganzen Geschichte eine unerwartete Wendung geben. Genauer gesagt, ein unerwartetes Ende… manisch kichernd reibt er sich die Hände
Fr.F.: Aber Herr BösesEnde! Ich bin entsetzt! Das kann nicht Ihr Ernst sein. Soll das Mädchen tatsächlich ein so schlimmes Schicksal erleiden?
Hr.BE: Nein, nein. Nicht wirklich. Nun, nicht das Mädchen, soviel darf ich verraten. Es ist auch nicht so, daß sie nicht ausreichend gewarnt wäre. Aber so ist die Jugend nun mal. Will immer ihren eigenen Kopf durchsetzen und nicht auf die Stimmen der Älteren hören. Das hat sie dann eben davon. Und mehr werde ich dazu nicht sagen. Kein Wort bekommen Sie mehr aus mir heraus. Nicht ohne Anwalt!
Frl.F.: pikiert Ein Kreuzverhör sollte das hier eigentlich nicht sein. Aber wie Sie wünschen. Meine Herren, ich danke Ihnen für Ihre Zeit und das Sie in unserem Studio waren. Aber bitte verstehen Sie es nicht falsch: auf Nimmerwiedersehen…