Da hab ich am letzten Donnerstag noch groß getönt: bei mir ist die Erkältungswelle wohl vorbeigegangen. Und was passiert am Samstag? Mich hat’s erwischt. Und zwar so richtig übel. Da ist natürlich an Schreiben nicht zu denken. An und für sich schon ärgerlich genug, für mich noch schlimmer, da ich mir für das WE eigentlich das Ziel die 15.000 zu knacken vorgenommen hatte. Andere streben hier natürlich ganz andere Ziele an, aber ich werde froh und glücklich sein, wenn ich den NaNo vielleicht doch noch mit den gewünschten 20 - 25.000 beenden kann. Das ist dann mein persönlicher Beststand seit langem und ich könnte ganz zufrieden sein. Naja, heute geht es langsam wieder, die Nase läuft nicht mehr so arg schlimm und nur der Husten hält sich noch hartnäckig. Und ich fühl mich schlapp, schlapp, schlapp… wie die Fußmatte in einem Taxi, um dieses schöne Zitat aus Ghostbusters anzubringen.
Heute werde ich auch nix mehr schaffen, denn eben habe ich es geschafft, den Fußboden meines Schlafzimmers mit Blumenerde zu streuen. Warum das? Vielleicht weil ich nun endgülitg das letzte Bißchen Verstand verloren und in meinem Schlafzimmer Begonien züchten will? Oder doch nur, weil ich Tollpatsch eine frischgegossen (natürlich!) Grünlilie schwungvoll von der Kommode gefegt habe? Nachdem ich erstmal 20 Minuten damit beschäftigt war, das Schlimmste zu beseitigen (nasse Blumenerde auf Hose, nicht gut) hab ich dann doch noch schnell den Sprung unter die Dusche geschafft. Nun ist es viertel nach 8 abends und ich wollte noch einen Blogeintrag schreiben, mein Plot verselbständigt sich und ich brauche einen speziellen Grund, warum Gendarus mit dem Orakel sprechen will… Morgen abend ist dann hoffentlich die Blumenerde trocken und ich kann sie wegsaugen. Für heute hat es mir den Rest gegeben und meine Laune ist auf dem heutigen Tiefpunkt angekommen. Die Flecken in der Tapete gehen bestimmt mit dem Staubsauge nicht weg…