Gestern Nachmittag ist es passiert.
Ich komme von der Arbeit, räume noch ein bisschen auf, setz mich aufs Sofa und fange an, Reds erste Begegnung mit der uralten, selbstverständlich wunderschönen Extremistenführerin Céleste zu tippen … und ungefähr 200 Wörter später macht es vollkommen unerwartet ‘KLICK’.
Und plötzlich bin ich drin in meiner Geschichte. Nicht mehr der Betrachter von außen, der sich abmüht, die Geschehnisse möglichst authentisch zu beschreiben - nein, ich bin IN dem alten viktorianischen Herrenhaus, ich laufe die düsteren Flure mit den flackernden Kerzen entlang, sehe die Galerie, die Treppen und schattigen Winkel durch Reds Augen und bin wie erschlagen von dieser mächtigen Vampirfrau, die mir die Ehre einer Vorstellung erweist.
Endlich, endlich habe ich wirklich angefangen, dieses Buch zu schreiben, und ich mag es von Wort zu Wort lieber. Das ist ein großartiges Gefühl.
Wenn ich dieses Wochenende jetzt auch noch mein Soll aufholen kann, werde ich mich für den Rest des NaNos kein einziges Mal mehr beschweren.
Ehrenwort.