Und auf einmal war es dann passiert, der NaNoCounter färbte sich grün. Grün ist toll. Grün fühlt sich prima an. Die Euphorie ist da, die große Leere bleibt aus - gottseidank.
Mein Fazit aus diesem NaNo:
Ich habe etwa die Hälfte meines mehr oder weniger geplanten Plots geschrieben. Eigentlich wollte ich diesmal keine so dicke Schwarte produzieren, aber es hat sich mittendrin so einiges verselbständigt, so dass ich es nicht geschafft habe, auch unter das Manuskript “ich habe fertig” zu schreiben.
Mir gefällt, was ich geschrieben habe. Ich habe nicht für die Tonne geschrieben, sondern für mich, vielleicht eine Agentur und hoffentlich einen Verlag - da alle bisher engagierten Testleser nach mehr schreien, kann es ja so schlecht nicht sein (auch wenn ich gestehen muss, dass meine Testlser voreingenommen sind und mich mögen, was sie aber niemals davon abhalten wüde, mir ein Buch, das nichts taugt, um die Ohren zu hauen).
Ich bin duch den NaNo wieder in einen regelmäßigen Schreibfluss gekommen, ich habe mich getreten, auch wenn ich keine Lust hatte, und es hat funktioniert. Im Dezember werde ich gleich in den TiNo einsteigen, mit halbem NaNo-Pensum, einfach, um ein bisschen weniger Druck zu haben, aber trotzdem am Ball zu bleiben. Ich habe nämlich mal wieder gemerkt, dass ich ohne Druck einfach nicht arbeite und das allerbeste für mich sowieso eine Deadline ist (wann sollte das fertig sein? GESTERN? Ich lach mich tot…).
Und nun entschuldigt mich bitte - ich habe da eine Flasche Sekt im Kühlschrank, die ich zu köpfen gedenke, um meine Schwarzen Flügel zu begießen.