Eigentlich wirft mich eine Erkältung ja - wenn sie mich denn mal erwischt - so richtig aus der Bahn. Mit “drei Tage nicht schreiben können” und allem Drum und Dran.
Diesmal ist das anders. Ich schniefe, ich schnaufe, ich lutsche Halstabletten, ich trinke Hustentee, sprich: ich dope, was das Zeug hält - und mein Fortschrittsbalken wächst und wächst. Der T12 hält mich auch in Extremsituationen in der Spur und das finde ich richtig, richtig gut!
Zum Glück gibt es den T12 - das sage ich zumindest jetzt noch, weil ich im Soll bin und auch meine kommenden Abgabetermine recht locker einhalten kann. Und noch etwas bewirkt der T12: ich gebe nicht so schnell auf. Ich gebe den Tag nicht so schnell verloren, und sieh da, manchmal klappt dann doch was, und wenn es “nur” drei Seiten sind.
Eins wird der T12 aber nicht ändern - es sei denn, ich komme wirklich in Terminschwierigkeiten: ich werde nicht an den Wochenenden arbeiten. Das ist aber hehre Theorie, wenn im Laufe der Woche die Druckfahnen für ein Buch kommen, das im April erscheint - und das bis Ende nächster Woche wieder beim Verlag sein soll. Korrigiere ich also: der T12 wird nichts daran ändern, dass ich am Wochenende nicht schreibe. Zumindest, wenn ich im Soll bin und wenn ich eine kleine Auszeit brauche.
Bis jetzt also - nach acht Tagen T12 - bin ich mit diesem Wettstreit sehr glücklich, und ich hoffe, dass es noch lange so bleibt.