Lange hat mein erster T12-Eintrag hier auf sich warten lassen. Das liegt vor allem daran, dass ich gern etwas positives geschrieben hätte. Aber jetzt, am letzten Januar-Tag muss ich es mir eingestehen: Mein erster T12-Monat war eine totale Katastrophe. Nicht nur, dass ich sehr viel um die Ohren hatte und mein persönliches Monatsziel daher mit 15.000 Wörtern ohnehin schon mal recht niedrig angesetzt hatte. Ich bin auch überhaupt nicht in den Schreibfluss gekommen. An keinem einzigen Tag. “Bühnenzauber”, mein NaNo-Roman von 2009, ist komplett misslungen. Ich versuche dennoch, ihn zu Ende zu bringen - vielleicht sehe ich ihn mit anderen Augen, wenn ich ihn dann eine Weile liegen lasse.
Ich habe mich daher parallel auf mein Langzeitprojekt “Göttersteine” gestürzt, bin dort aber nur von einem Plotloch zum nächsten gestolpert.
Das Schreiben hat im Januar an keinem Tag Spaß gemacht. Sonst kann ich ja am besten unter Druck arbeiten (was auch der NaNo zeigt), aber vom T12 hab ich mich nun tatsächlich erdrückt gefühlt. Vielleicht, weil ich sonst so viele Verpflichtungen hatte und mir alles ein wenig über den Kopf gewachsen ist. Ich weiß es nicht.
Ich hoffe nun einfach, dass es im Februar besser wird. Immerhin: Schlimmer kanns eh kaum noch werden.