Der Januar war in vielerlei Hinsicht eine Berg- und Talfahrt für mich. Und vor allem hat er viel verändert. Beruflich, privat, schreiberisch.
Was das Schreiben angeht, so spucke ich wie immer große Töne und vermassele den Anfang ganz dramatisch. 310.000 Wörter sollen es sein bis Ende dieses Jahres, und gleich mein erstes Monatsziel habe ich gründlich verfehlt. Schlecht angefangen, dann grandios durchgestartet und schließlich in klägliche Starre verfallen. Seit etlichen Tagen dümpele ich nun bei einer Wortzahl herum, die mir um die Monatsmitte noch ein mehrtägiges Soll-Polster verschafft hat. 12.000 Wörter bis morgen um Mitternacht? Das glaube nicht mal mehr ich.
Trotzdem kann ich nicht mit Überzeugung sagen, dass ich frustriert bin, oder gar demotiviert. Nein, gar nicht, ich fühle, dass der endgültige, explosionsartige Start ganz nah ist und bin guter Dinge. Denn jetzt habe ich endlich einen Großteil meines privaten und beruflichen Ballasts abgeworfen, will sagen, ich bin arbeitslos und Single ohne emotionale Bindung. Was soll mich da schon noch am Durchstarten hindern? Der Februar wird ganz groß - ihr werdet schon sehen.