Mit Leitern und Seilen bin ich wieder aus meinem Schreibloch herausgeklettert, und nun läuft es wieder. Ein schönes Gefühl.
Aber von Anfang an: Nach meinem großen Durchhänger im Januar ging es dann plötzlich im Februar viel leichter. Möglicherweise hat es mir geholfen, dass ich ein paar Tage lang nichts geschrieben habe, möglicherweise war es auch einfach befreiend, dass der Prüfungsstress vorbei war. Ich wollte mich dann bis Ende Februar in den grünen Bereich schreiben, aber erstaunlicherweise hatte ich am 9. und 10. Februar einen richtigen Schreibflash und wurde dann zwei Tage später bereits mit einem nach oben zeigenden Daumen belohnt.
Nun sehe ich auch wieder ein Licht am Ende des Tunnels, was die Vollendung von “Bühnenzauber” betrifft. Ich glaube, mehr als 10.000 Wörter fehlen nicht mehr, dann ist die Rohfassung fertig. Und, ehrlich gesagt: Obwohl es momentan wieder gut läuft, bin ich einfach nur froh, wenn ich diesen Roman erst einmal abgeschlossen habe. Vorher muss ich mich aber noch entscheiden, wie das Ende nun werden soll: sehr tragisch, ein wenig tragisch oder doch eher hoffnungsvoll? Ich weiß es noch nicht. Ich weiß nur eines: Es wird kein Happy End geben.