Der Februar war, anders als der Januar, ein bisher recht erfolgreicher Monat für mich. Endlich habe ich Zugang zu meinem derzeitigen Hauptprojekt. Ich mag meine Charaktere, mein Setting und meine Bösies, und ich habe das ursprünglich 50-seitige Leseprobengerippe zu einem 80-seitigen Wonneproppen aufpäppeln können. Plus, ich habe noch gut 40 weitere Seiten jenseits der Pflicht weitergetippt.
Allerdings ist eine Bedrohung der Idylle in Sicht: Am Dienstag habe ich mich Hals über Kopf unsterblich verliebt - und zwar in eine düstere Horror-Romance-Story mit einem absolut hinreißenden eineiigen Zwillingspaar in den männlichen Hauptrollen. Die Geschichte hat ein paar moderne ‘Die Schöne und das Biest’-Anleihen und spielt zu großen Teilen in einem alten Herrenhaus, wunderbar stimmungsvoll. Und was soll ich sagen, ich bin total wild darauf, sie zu schreiben! Aber das geht natürlich nicht. Die Obsidianstadt ist zuerst dran.
Was ich aber tun kann, und das gönne ich mir heute, ist eine Kurzgeschichte zur Vorgeschichte schreiben. Das habe ich mir verdient, indem ich heute die jüngste Überarbeitung meiner Leseprobe abgeschlossen habe. Und ich brauche sowieso noch ein paar Wörter für den Counter. Was liegt da also näher, als eine schöne Kurzgeschichte zur Entspannung? Das werde ich ausgiebig zelebrieren. Ach, ich freu mich drauf!