Auch ich gehöre zu den Übeltätern, die ihren Blogeintrag für März verpasst haben. Aber ich gelobe Besserung und möglicherweise gelingen mir dafür diesen Monat ja sogar zwei Einträge?!
Aber ich muss auch sagen, schreibtechnisch gibt es über den März ohnehin nicht viel zu berichten. Ich wusste ja, dass für den T-12 nur wenig zusammenkommen würde, weil ich mal wieder tief im Prüfungsstress für mein Studium gesteckt habe, aber das es dann so wenig werden würde … nicht einmal 1.500 Wörter in einem ganzen Monat sind schon eine schwache Leistung! Aber selbst wenn ich mir mal eine Pause von der Lernerei gegönnt habe, fehlte mir halt einfach die Inspiration …
Aber egal, mit dem Jammern muss auch mal Schluss sein und jetzt ist nach vorne blicken angesagt.
Meine Vorsätze für April und Mai sind hoch und bisher muss ich sagen, läuft es auch recht gut.

Bis gestern habe ich etwas mehr als 15.000 Wörter in diesem Monat geschrieben. - Natürlich liege ich in der Statistik immer noch recht weit hinten, aber es geht jeden Tag ein wenig nach vorne.
Für den Neustart habe ich mir zunächst mal eine Ausschreibung vorgenommen, in der ein Kurzroman gefordert wird. Nun ja, immerhin habe ich schon mal eine gut ausgearbeitete Hauptfigur und eine grobe Plot-Idee, aber so richtig „gefunkt“ hat es da noch nicht. Bis gestern habe ich erst einmal eine wichtige Episode aus dem Leben einer Nebenfigur geschrieben. Dies ist ebenfalls fast eine Novelle für sich geworden, aber für den Wettbewerb halte ich sie doch eher für ungeeignet. Vermutlich wird das ein reines Spaß-Projekt bleiben, bzw. dadurch habe ich diese Figur sehr gut kennen gelernt und wir werden umso besser zusammenarbeiten, vermutlich wird sie auch zur zweiten Perspektiventrägerin. Oder doch sogar zur ersten? – Mal abwarten, mir fehlt jedenfalls immer noch der Plot für die eigentliche Geschichte.
Neben dieser Sache plotte ich ständig an meinen Wasserspringern weiter, die ich überarbeiten, bzw. teilweise neu schreiben und verlängern will. Die größte Schwierigkeit bestand dabei in der Umbenennung meines Protagonisten und seines besten Kumpels, weil die bisherigen Namen einfach nicht in das Setting passten. Der neue Name für den Kumpel – Konrad – war auch recht schnell gefunden, aber mein Prota verweigerte sich all meinen Vorschlägen. Da half es auch nichts, dass ich die vergangenen Wochen jeden Tag mindestens eine Stunde auf irgendwelchen Vornamen-Websites rumgehangen, Listen durchgescrollt und Namensbedeutungen gelesen habe

Aber dann las ich einen Namen und es machte spontan Klick - und zu meiner großen Freude musste sogar mein Prota ein wenig schmollend zugeben, dass er den potentiellen neuen Namen ja gar nicht sooo übel findet. Also ist es jetzt beschlossene Sache, sein neuer Name lautet Timon und wir haben uns beide auch schon fast daran gewöhnt *juhu. Ich denke, in den nächsten Tagen werde ich mal mit dem eigentlich schreiben beginnen.
Momentan weiß ich noch nicht, woran ich heute schreiben will. Ich denke mal, ich probiere einen neuen Anfang für den Wettbewerbs-Kurzroman und mal schauen, was daraus wird.