…. ist es im Moment bei mir. Ich krebse in der Statistik immer um den Punkt herum, dass ich mich mühsam in den grünen Bereich hochkämpfe (gestern, knappe Angelegenheit), und dann doch wieder absacke (heute, eine so nicht geplante Nullrunde). Gut ist das nicht. Also: nicht gut für die Statistik. Aber ich weiß, dass es meine Art, zu arbeiten ist. Im Moment befasse ich mich mit einem kleinen, eher unkomplizierten Projekt, und nach dem Dickerchen, das ich in den ersten drei Monaten vor der Brust hatte, ist das geradezu Erholung.
Also, theoretisch.
Praktisch sieht es so aus, dass ich eben immer wieder aus der Schreibarbeit herausgerissen werde. Ob es eine zweitägige Fahrt nach Hamburg ist, privater Kram, der auch noch erledigt werden muss, oder einfach der Vollmond, der rund und dick am Dienstag den Himmel zierte und mich auslachte.
Wie gut, dass es Abgabetermine gibt. Abgabetermine lassen mich immer zur Höchstform auflaufen. Und der nun drohende wird bald so dringend, dass ich keine Sorge habe, bald wieder Stammgast im grünen Salon zu sein. Bloß dauert das noch ein paar Tage. Und im Grunde ist doch nur wichtig, dass ich tatsächlich am 31.12. meine 400.000 Wörter auf dem Konto habe. Und dass ich das schaffe, ist im Moment nicht in Gefahr. (ich muss es mir nur ständig sagen, damit ich nicht das Gefühl habe, ich hänge total durch.)