Ich schreibe nun vermutlich die letzten paar tausend Wörter der “Göttersteine” für dieses Jahr. Nein, nicht, weil ich dann fertig bin, sondern weil ich im Oktober intensiv für den NaNo plotten will und dann wohl erstmal bis Ende des Jahres (und vielleicht darüber hinaus) mit meinem NaNo-Roman beschäftigt sein werde.
Und ich muss zugeben, dass ich mich sehr darauf freue, endlich wieder etwas neues zu beginnen. Eigentlich ist das sehr unvernünftig, weil ich ohnehin schon so viele Rohfassungen bei mir rumliegen habe, aber ich habe beschlossen, das nächste Jahr zu meinem Überarbeitungsjahr zu erklären und mich jetzt also beim NaNo nochmal auszutoben.
Damit steht auf alle Fälle fest, dass ich eins meiner großen Ziele für den T12 - die “Göttersteine” fertigstellen - nicht geschafft habe. Nicht mal annähernd, denn es fehlt noch ziemlich viel. Aber was soll man machen bei einem langjährigen Monsterprojekt, das schon 150.000 Wörter überschritten hat.
Allmählich wird es aber doch recht zäh. Ich bin fürchterlich in all den Handlungssträngen verwickelt und hab vor mir jetzt lauter Szenen, die mir echt Angst machen: Politik, Krieg, Kämpfe, große Action. Das sind alles nicht meine Stärken, und um ehrlich zu sein - ein bisschen ist der NaNo nun auch ein Weglaufen. Damit kann ich diese Szenen noch eine Weile vor mir herschieben. Aber irgendwann werd ich mich ihnen stellen müssen und ich bezweifle, dass sie mir nächstes Jahr einfacher vorkommen werden.
Tja.
Das hat man davon, wenn man einen epischen Fantasyroman mit weltbewegenden Themen schreibt. Ob ich mit diesem Roman wohl jemals fertig werde? Ich bezweifle es mittlerweile …