Zwei Tage noch bis zum NaNo-Start, und ich sitze hier immer noch mit einem Plot, der löchriger ist als ein Schweizerkäse. Der Anfang steht ja soweit schon, und in der Mitte hab ich zumindest vage Ideen, aber dann … nichts! Ab der Hälfte ist mein Plot ein Schwarzes Loch.
Das ist peinlich, wenn man bedenkt, dass ich mir den gesamten Oktober “schreibfrei” genommen habe, um in Ruhe plotten zu können. Gut, ich habe dann doch etwa 5.000 Wörter an den “Göttersteinen” weitergeschrieben, aber das ist nun wirklich nicht viel. Ich hätte also genug Zeit zum Plotten gehabt.
Immerhin habe ich mittlerweile einen Arbeitstitel (sowas ist bei mir immer wichtig). Mein geplanter Roman heißt “Der Nachtjäger” und geht in Richtung Phantastik/Dystopie. Es geht um den Wilden Jäger und seine Jagd, um eine fast vergessene Parallelwelt und ein Mädchen, das sich plötzlich mitten in einem Krieg der Sagengestalten wiederfindet.
Zumindest mache ich mir keine Sorgen, dass ich zu wenig Handlung für den NaNo haben könnte. 50.000 Wörter lassen sich damit locker füllen - und bestimmt auch 55.000. Denn das ist die Anzahl an Wörter, die mir noch für den T12 fehlt, den ich gerne noch im Zuge des NaNo schaffen würde.
Zwei Tage noch, um wieder zum Anfang dieses Beitrags zurückzukehren. An diesem Wochenende muss also noch auf Hochtouren geplottet werden, und dann beginnt am 1. November wieder der alljährliche Schreibwahnsinn. Trotz all der Lücken freue ich mich darauf und vor allem auf meinen neuen Roman.