Fast ein Jahr lang hat dieses Blog brachgelegen, zehn lange Monate, in denen im Tintenzirkel mehr geschrieben wurde als jemals zuvor. Aber nun ist es an der Zeit, das Blog wiederzubeleben, anlässlich eines Ereignisses, das alles bisher dagewesene in den Schatten stellen wird: Den Wagemut! Den Wahnsinn! Die Kreativität! Ja, wirklich. Ich übertreibe nicht. Dieses Jahr gibt es den großen Kampf, und ihr alle werdet mit den Ohren schlackern angesichts der Leistungen, die hier zu erbringen sind. Seit 2006 wird im Tintenzirkel der Nanowrimo gesehen, und die beiden Forenmitglieder, die in jenem Jahr über die Ziellinie krochen, waren Elena und ich. Seither hat sich viel getan. Fünf Siege für Elena, für mich vier Siege und eine Jahresleistung von 410.000 Wörtern im vergangenen Jahr… Wir brauchen eine neue Herausforderung. Ein einfacher Nanowrimo reicht uns nicht mehr, sowas schreibt Elena in einer Woche und ich im Sommer 2011 drei Monate in Folge. Wir brauchen mehr. Der November soll auch für uns eine Ausnahmezeit darstellen.
Als ich mich zwischen zwei Buchkonzepten für den Nanowrimo nicht entscheiden konnte, fasste ich den entscheidenden Entschluss: Dann schreibe ich eben beides! Da ich seit diesem Herbst arbeitslos bin und die nötige Zeit habe, soll es daran nicht scheitern, die Ideen sind da und wollen hinaus, also flugs noch einen Account registriert, und ab dem Moment, wo ich es im Forum bekanntgegeben habe, gab es kein Zurück mehr. Blieb nur eine Sache zu tun: Elena überzeugen, das gleiche zu tun. Denn was wäre ein Nanowrimo ohne einen Battle zwischen Maja und Elena? Es dauerte nicht lange, und ich hatte auch Elena auf meiner Seite. Aber damit nicht genug! Der Wahnsinn verbreitet sich einer Seuche gleich und hat auch schon sein drittes Opfer befunden:
Kaum hat sie sich dem Tintenzirkel angeschlossen und ihre Mitgliedschaft aktiviert, wird auch die zuvor unbescholtene Kamen ein Teil des großen Kampfes. Hier sind wir also: Drei Autoren. Sechs Romane. 300.000 Wörter in einem Monat. Die Spielregeln sind einfach: An jedem Werk müssen 50.000 Wörter geschrieben werden. 30.000 an einem und 70.000 am anderem zählt nicht. Statistisch gesehen zählt jeder von uns in diesem Jahr als zwei Kandidaten, so ehrgeizig ist unser Ziel. Und als ob das nicht schon genug wäre, werden wir auch noch darüber bloggen. Hier. Am besten täglich. Kommt und schaut! Feuert uns an! Und werdet Zeuge, wie wir drei das Unglaubliche wahr werden lassen.