Ich dachte, ich hätte dieses Jahr viel mehr Zeit für den NaNo als sonst. Nun, wie das Leben halt so ist, hab ich letztendlich weniger Zeit als in den letzten zwei Jahren. Selbst der Umzug im vorigen Jahr war weniger stressig als mein derzeitiger Spagat zwischen Archäologiestudium, Doktorarbeit in Germanistik, Theaterproben und Brotjob.
Dennoch macht mir das Schreiben an sich immer noch sehr viel Spaß. Frustrierend ist lediglich, dass ich mir nicht mehr Zeit dafür freischaufeln kann. Meistens bin ich schon heilfroh, wenn ich irgendwie bis Mitternacht mein Tagespensum schaffe.
Bei der wenigen Zeit, die ich fürs Schreiben aufbringe, ist es erstaunlich, dass ich bisher keine großen Plotlöcher hatte, zumal ich ja im Vorfeld kaum geplottet habe. Gut, ein Handlungsstrang liegt momentan noch auf Eis, aber da er erst zu einem späteren Zeitpunkt mit der restlichen Geschichte zusammengeführt wird, mache ich mir deshalb keinen großen Stress.
Mein Fazit nach einer Woche ist also: Das Schreiben läuft gut, der Roman macht Spaß, die Charaktere sind großteils kooperativ und mein innerer Lektor ist glücklicherweise sehr schweigsam … nur das lästige Leben steht meinem NaNo ein bisschen im Weg.