Anfang des Jahres wurden wir gefragt, mit welchen Projekten wir den T12 bestreiten möchten, sprich: was nimmt sich der einzelne für die kommenden 12 Monate vor?
Bei mir zeichneten sich zum Glück bereits zwei Großprojekte ab: einmal ein Roman, den ich immer zärtlich Sagaland nenne, sowie ein zweiter, der auf den wenig aussagenkräftigen Namen dRdK hört. Natürlich haben beide schon viel, viel schönere Namen, denn ich habe das Glück, dass diese Romane (mit jeweils weit über 400 Seiten, einmal sogar 500 Seiten) bereits ein Verlagszuhause gefunden haben. So wusste ich, dass zumindest bis Ende Juli die ersten 200.000 Wörter sicher waren. Wie ich die dann noch fehlenden 210.000 Wörter zusammenkratzen sollte, wusste ich nicht, aber zum Glück gibt’s ja die Zeit, die alles richtet.
Ich wusste es schon etwas länger, aber gestern kam dann der Vertrag für ein etwas kleineres Projekt (ich schätze es auf 60.000 bis 70.000 Wörter), das mich auch 2010 beschäftigen wird. Schon nähere ich mich den 300.000, da fehlt nicht mehr viel! Aber trotzdem, drei Romane in einem Jahr und noch immer kein Ende abzusehen, sprich: das ist ein ganz schön anstrengendes Jahr, wenn ich drei Romane schreibe und noch immer nicht mein T12-Ziel erreicht habe.
Aber ich muss zugeben: es ist toll. Ich habe natürlich immer Spaß am Schreiben, aber im Moment macht es besonders viel Spaß, weil eben die gesteckten Ziele erreicht werden. Und ich hoffe, dass aus diesem tintenzirkeleigenen T12 viele, viele Romane hervorgehen, die auch den Weg in die Regale der Buchhandlungen finden …