Frequently Asked Questions
Wer kann Mitglied werden?
Jeder, der Fantasy schreibt und den Austausch mit anderen Autoren sucht, ganz gleich, ob er/sie erst mit dem Schreiben anfängt oder schon Romane veröffentlicht hat. Der Tintenzirkel lebt davon, daß jeder jeden kritisieren, loben und beraten darf. Die Kritik kann streng ausfallen, aber niemandem ist damit gedient, wenn ein Text zur Debatte gestellt wird und alle nur zustimmend nicken und sagen »Ui, da hast du dir aber große Mühe mit gegeben!« Was nicht heißen soll, daß die Kritik nicht auch einmal phrenetisch positiv ausfallen kann ...
Ebenfalls Mitglied kann werden, wer zwar nicht selbst schreibt, sich aber dafür interessiert, wie es hinter den Kulissen eines Fantasyromans zugeht, wer immer schon mal einen Autoren kennenlernen wollte und wer zwar Ideen hat, aber nicht weiß, was daraus zu machen ist.
Der Tintenzirkel ist tabu für solche, die anderleuts Ideen klauen und glauben, Texte und Bilder im Internet sind prinzipiell gemein- und vogelfrei. Tintenzirkler dürfen durchaus andere um ihren Stil, ihre Figuren und Ideen beneiden - aber sie respektieren immer das geistige Eigentum.
Werden nur Texte besprochen?
Nein. Tatsächlich ist die Textdiskussion ausgerechnet das Thema, das im Tintenzirkel den geringsten Stellenwert hat. Es geht viel häufiger um ganz theoretische Fragen, zum Beispiel:
- wie baue ich einen Plot auf?
- wie schreibe ich eine Rückblende?
- was serviere ich den Gästen eines königlichen Festbanketts?
- wie gestalte ich eine Landkarte?
- wie reiche ich mein Manuskript bei einem Verlag ein?
- wie verhindere ich, daß jemand meine Texte stiehlt?
... ganz zu schweigen von den üblichen of-Topic-Themen, vor denen wohl keine Mailingliste sicher ist.
Warum nur Fantasyautoren?
Mailinglisten, Foren und Vereine für Autoren gibt es zu hunderten, eine neue zu gründen ist effektiv sinnlos - zuviel gegenseitige Konkurrenz und sich-auf-den-Füßen-stehen wäre der Fall. Was hilft, ist Nischenbildung. Im Tintenzirkel geht es um Fantasyliteratur, aber auch diese oft unterschätze Sparte der Unterhaltungsliteratur ist nichts desto trotz genauso Literatur wie Goethes oder Dostojewskijs Werke: Geschrieben, um gelesen zu werden, geschrieben, damit sich andere Menschen daran erfreuen können, geschrieben, damit sich die Autoren besser fühlen. Natürlich ist eine Menge an Schund auf dem Markt, auch im Bereich Fantasy, aber davor ist leider keine literarische Gattung gefeit. Aber während es auf dem deutschen Buchmarkt zahlreiche, sogar gute, Ratgeber für werdende Autoren gibt, ist doch keiner darunter, der sich mit dem Thema Fantasyliteratur befaßt.
Hier geht es um Fantasy, um nicht mehr und nicht weniger - eine Gattung, die sich an die gleichen Gesetze der Sprache halten muß wie jede andere, die sich aber gleichzeitig die Freiheit herausnimmt, die Gesetze der Wirklichkeit außer Kraft zu setzen. Sie gibt ihren Autoren den größtmöglichen Freiraum, und erst wo dieser nicht genutzt wird, beginnt der Schund: Denn Mittelerde gibt es schon, Avalon ist überbevölkert, alle bösen Herrscher waren schon einmal da. Darin, einem scheinbar ausgelaugtem Acker neues Leben zu entlocken, liegt der eigentliche Reiz.
Wer noch nicht glaubt, daß in der Fantasy Neues möglich ist, der nehme sich die Zeit, sich auf diesen Seiten in Ruhe umzusehen. Die Texte sind überwiegend unveröffentlicht, und für jeden Geschmack ist etwas vorbei.
Zumindest für jeden, der bereit ist, über den eigenen Horizont hinauszudenken.
Wie wird man Mitglied?
Schau dich im Forum um. Lies die Vorstellungen anderer Mitglieder, damit du weißt, worauf es uns ankommt. Lies die Regeln für die Anmeldung genau durch, nimm dir Zeit, eine tolle Bewerbung aufzusetzen, aus der hervorgeht, warum du in dieses Forum gehört und in kein anderes. Wenn wir dich aufnehmen, gib dein Bestes, mach dich mit den anderen bekannt, zeige Präsenz, habe Spaß. Dann erteilen wir dir auch gerne die Höheren Weihen und nehmen wir dich in den Inneren Zirkel auf. Um den Rang eines Tintenzirklers kann man sich nicht bewerben. Dieser wird intern von den Moderatoren an besonders verdiente Mitglieder verliehen.
Aber auch für Nicht- oder Noch-Nicht-Tintenzirkler gibt es im Forum viel zu tun, sehen und erleben.
Was muß ich beim Schreiben im Forum beachten?
Vermeide Kraftausdrücke, positive wie negative. Hier ist keiner dieser putzigen Wortfilter eingesetzt, aber das heißt nicht, daß hier jeder gleich die Sau rauslassen muß. Ganze Sätze, eträgliche Grammatik und Rechtschreibung sind wünschenswert.
Erträglich bedeutet: Achtet darauf, daß Substantive und Eigennamen großgeschrieben werden. Euer Freund ist die Shift-Taste. Laßt Leerzeichen zwischen den Wörtern, auch hinter Satzzeichen - damit erleichtert ihr allen anderen die Lektüre. Smilies sollten einen Text illustrieren, nicht umgekehrt.
Es gibt keine Obergrenze, wie lang ein Forenbeitrag sein darf. Das heißt, es gibt keinen Grund, dem Abkürzfimmel zu verfallen. Der Platz reicht aus für ganze Worte, und die Diskussionen werden dann auch nicht dauernd unterbrochen durch Rückfragen, was diese und jene Zeichenkombination nun bedeuten soll.
Kann ich im Forum meine Geschichen veröffentlichen?
Nein. Es gibt Foren, in denen man das kann, hier ist das nicht so. Die Geschichten, die hier zur Diskussion stehen, stammen von der Tintenzirkel-Website. Sie sind dort in Kategorien unterteilt, und jede von ihnen verlinkt direkt zum passenden Pfad hier im Forum.
Um Fachwörter zu benutzen, dieses Forum ist nicht für Primär- sondern nur für Sekundärliteratur.
Ein exzellentes Forum, um seine Texte zwecks Kritik zu posten, ist das Federfeuer. Dort gehen auch gelegentlich einige Tintenzirkler umher, das heißt, es gibt Kritik aus Kennerhand! Aber hier, wie erwähnt, nicht. Im Tintenzirkelforum gepostete Geschichten werden eiskalt gesperrt.
Was muß ich tun, um hier einen Text zu kritisieren?
Du mußt ihn gelesen haben, und zwar aufmerksam. Es reicht nicht, kurz hineinzuschnuppern, nicht zu mögen und dann einen Verriß zu schreiben. Die Kritik in diesem Forum wird von den Autoren gelesen, und sie haben auch die Möglichkeit, direkt Stellung zu beziehen. Darum sollte Kritik so genau wie möglich sein. Wenn dir etwas gefällt, schreib, was dir gefallen hat. Wenn nicht, was nicht. Aber bitte beteilige dich niemals - niemals - an der Diskussion um einen Text, den du nicht gelesen hast.
Es muß nicht gleich eine seitenlange Rezension werden, auch wenn das natürlich nicht verboten ist. Bitte beachte aber, daß die Texte zum Teil meherere bis viele Jahre alt sind und noch nicht dem aktuellen Könner der jeweiligen Autoren entsprechen. Aus diesem Grund ist bei jeder Textdiskussion auch das Entstehungsjahr angegeben.